Funktionen und Eigenschaften der Ammoniak-Stickstoff-Elektrode
1. Zur Messung durch direktes Eintauchen der Sonde ohne Probenahme und Vorbehandlung;
2. Keine chemischen Reagenzien und keine Sekundärverschmutzung;
3. Kurze Reaktionszeit und kontinuierliche Messmöglichkeit;
4. Durch die automatische Reinigung verringert sich die Wartungshäufigkeit;
5. Verpolungsschutz der positiven und negativen Pole der Sensorstromversorgung;
6. Schutz des RS485A/B-Anschlusses bei falscher Verbindung mit der Stromversorgung;
7. Optionales Modul zur drahtlosen Datenübertragung
Die Prüfung von Ammoniak-Stickstoff im Online-Betrieb erfolgt mittels Ammoniak-Gassensorelektrodenmethode.
Die NaOH-Lösung wird der Wasserprobe zugegeben und gleichmäßig vermischt. Der pH-Wert der Probe wird auf mindestens 12 eingestellt. Dadurch werden alle Ammoniumionen in der Probe in gasförmiges NH₃ umgewandelt. Das freie Ammoniak gelangt durch eine semipermeable Membran zur Ammoniak-Gassensorelektrode und nimmt an der chemischen Reaktion teil, wodurch sich der pH-Wert des Elektrolyten in der Elektrode ändert. Zwischen der pH-Wert-Änderung und der NH₃-Konzentration besteht ein linearer Zusammenhang. Die NH₃-Konzentration kann von der Elektrode gemessen und vom Gerät in die NH₄-N-Konzentration umgerechnet werden.
RAustauschzyklus der Ammoniak-Stickstoff-Elektrode
Der Elektrodenwechselzyklus variiert je nach Wasserqualität. Beispielsweise unterscheidet sich der Wechselzyklus einer Elektrode in relativ sauberem Oberflächenwasser von dem einer Elektrode in Kläranlagen. Empfohlener Wechselzyklus: einmal wöchentlich. Der ausgetauschte Membrankopf kann nach der Regeneration wiederverwendet werden. Regenerationsschritte: Den ausgetauschten Ammoniak-Stickstoff-Membrankopf 48 Stunden in Zitronensäure (Reinigungslösung) einweichen, anschließend weitere 48 Stunden in gereinigtem Wasser und dann an einem kühlen Ort an der Luft trocknen lassen. Elektrolytzugabe: Die Elektrode leicht kippen und Elektrolyt bis zu 2/3 des Membrankopfes einfüllen, dann die Elektrode festziehen.
Herstellung einer Ammoniumionenelektrode
1. Entfernen Sie die Schutzkappe vom Elektrodenkopf. Hinweis: Berühren Sie keine empfindlichen Teile der Elektrode mit den Fingern.
2. Bei einer einzelnen Elektrode: Geben Sie die Referenzlösung auf die entsprechende Referenzelektrode.
3. Bei der Kompositelektrode mit Flüssigkeitszugabe: Geben Sie die Referenzlösung in den Referenzhohlraum und stellen Sie sicher, dass die Flüssigkeitszugabeöffnung während des Tests geöffnet ist.
4. Bei nicht nachfüllbaren Kompositelektroden: Die Referenzflüssigkeit ist ein Gel und versiegelt. Es wird keine Füllflüssigkeit benötigt.
5. Reinigen Sie die Elektrode mit deionisiertem Wasser und saugen Sie sie trocken. Nicht abwischen.
6. Setzen Sie die Elektrode auf den Elektrodenhalter. Tauchen Sie vor Gebrauch das vordere Ende der Elektrode 10 Minuten lang in deionisiertes Wasser und anschließend 2 Stunden lang in verdünnte Chloridionenlösung.
Veröffentlichungsdatum: 20. Dezember 2022


